Workflow zum Scharfzeichen
für Photoshop
- Das Foto wird zunächst
komplett bearbeitet
(Tonwerte, Helligkeit, Kontrast usw.). Dann wird die Anzeige des Fotos
auf "Tatsächliche Pixel" eingestellt, damit eine
vernünftige
Beurteilung der Scharfzeichnung möglich ist. Nun wird eine
Kopie
der Hintergrundebene erstellt.
- Auf diese Kopie wird der Filter
"Hochpass" mit einem Radius zwischen 0,2 und 1,2 angewendet
- Danach wird bei den
Ebenen-Eigenschaften der entsprechende Modus gewählt
- Die einzelnen
Auswahlmöglichkeiten ergeben natürlich
völlig unterschiedliche Ergebnisse:
| Überlagern: |
schwache
Schärfung |
| Weiches
Licht:: |
etwas
stärkere Schärfung |
| Hartes
Licht: |
natürlich
erscheinende Schärfung |
| Strahlendes
Licht: |
starke
Schärfung |
| Lineares
Licht: |
extrem starke Schärfung |
- Das Feintuning des
Schärfe-Eindrucks erfolgt nun über die Einstellung
der Deckkraft
- Danach werden die Ebenen auf die
Hintergrundebene reduziert, und das Bild kann gespeichert werden.
Selektives Schärfen (Danke an Andreas K. für diese Erweiterung)
Die beste Methode für selektives Schärfen ist die Arbeit mit
einer Ebenenmaske. Dazu wird wie oben beschrieben eine Kopie der
Hintergrundebene erstellt. Man schärft zunächst das ganze
Bild in der neuen Ebene (mit welcher Methode auch immer), weist der
geschärften Ebene dann eine schwarze Ebenenmaske zu und malt mit
einem weichen weißen Pinsel in der Ebenenmaske gezielt die
Bereiche frei, die tatsächlich geschärft werden sollen.
Über die Deckkraft des Pinsels kann man damit sogar die
Stärke des Effektes ganz individuell steuern. Hat man
versehentlich eine falsche Stelle geschärft, kann mit einem
schwarzen weichen Pinsel der Effekt wieder "weggemalt" werden. Zum
Schluss werden die Ebenen wieder auf die Hintergrundebene reduziert und
das Bild gespeichert.